Samstag, 10. Dezember 2011

Choosing to die


Ada_Rot hat mir vor zwei Wochen auf Twitter diese Doku empfohlen. Gerade habe ich sie mir endlich angesehen und bin sehr sehr bewegt. Terry Pratchett, einer meiner liebsten Autoren, hat seit einigen Jahren Alzheimer und beschäftigt sich nun mit dem Thema Sterbehilfe. Er besuchte hier mehrere Familien und begleitete sie.
Meine Tante starb vor fast fünf Jahren nach sehr langer Krebskrankheit und wir haben in der Familie mal Sterbehilfe besprochen. Im Nachhinein kann ich mir nur wünschen, meine Tante hätte ihren Tod selbst gewählt...

Die Doku ist sehr sehr warm, vorsichtig und positiv - sie geht richtig ans Herz. Ich habe Rotz und Wasser geheult, besonders wenn am Ende der Tod eines Mannes gezeigt wird. Das ist richtig hart, aber irgendwie auch schön, wenn man weiß wie es auch anders aussehen kann.
Ich hoffe, Terry hat noch viele viele Jahre und muss sich noch nicht so bald entscheiden.

Kommentare:

  1. Ich hoffe auch, dass sich in den nächsten Jahren bei uns noch viel tun wird in diese Richtung. Leben verlängern um jeden Preis, obwohl es nur noch Vegetieren ist unter Morphium, weil die Schmerzen sonst unerträglich wären - wer will dass denn für sich und seine Lieben?
    Hoffen wir, dass wir friedlich und schnell mal gehen dürfen...
    LG Alruna

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  2. Ich werd mir den Film morgen mal angucken. Ich liebe die Bücher von Terry Pratchett und dass er Alzheimer hat, wusste ich. Ich bin gespannt, wie seine Meinung zu dem Thema Sterbehilfe ist.

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